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Elementare Textilfasern aus
Hanf, Brennnessel und Leinen

Elementare
Textilfasern

Willkommen bei Felde Fibres. Wir produzieren elementare Textilfasern aus Bastfaserpflanzen wie Hanf, Leinen, der europäischen Brennnessel und weiteren Faserpflanzen.

Bastfasern liegen im Stängel der Pflanze als Faserbündel vor. Elementarfasern bezeichnen entsprechend die höchste Qualitätsstufe des Faseraufschlusses in nicht mehr verklebte, einzelne Fasern.

Die bisher im Markt meist verwendeten, groben Faserbündel, führen beim Spinnen zu unregelmäßiger Fadendicke und einem harten Griff in der Fläche, welches die Anwendungsbereiche stark einschränkt. Elementarfasern hingegen ermöglichen regelmäßige Garne, ein weiches Griffgefühl und ein sauberes Erscheinungsbild der Stoffe.

Felde Fibres hat firmeneigene Produktionsmethoden entwickelt, die herausragende Qualitäten von Elementarfasern aus Hanf, Leinen und der europäischen Brennnessel erzielen. Unsere Fasern werden in versponnenen und nicht-versponnenen Anwendungen für Endprodukte verwendet, die höchste Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Wir laden Sie ein, mehr über unsere einzigartige Technologie zu erfahren.

Jobs

Für die Inbetriebnahme unseres neuen Standorts im Temnitzpark bei Neuruppin sind wir dabei ein neues Team zusammen zu stellen. Wenn Sie es spannend finden würden, in einer hochmodernen Textilfaserproduktion zu arbeiten und mit uns die Branche zu revolutionieren, freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Derzeit suchen wir:

 

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an info@felde-fibres.com.

Anwendungen
unserer Textilfasern

Unsere elementaren Fasern aus Hanf, Leinen und Brennnessel werden für eine Vielzahl von Textilanwendungen eingesetzt.

Für das Spinnen bieten wir unsere Fasern in natürlicher Stapellänge sowie in cottonisierter Form an. Bei ca. 60 mm eignet sich die natürliche Länge für Kamm- und Streichgarne, insbesondere für Mischungen mit Wolle.

Die mechanisch cottonisierten Fasern sind ca. 30 mm lang und eignen sich daher für Ring-, OE- und Airjet-Garne. Die cottonisierten Fasern können mit Baumwolle, Regeneratfasern etc. gemischt werden und ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Anwendungen wie Jersey, Sweatfleece, Feinstrick, Denim, Oberbekleidung, Hemden, Kleider und vieles mehr.

Der Anteil unserer Elementarfasern kann variiert werden, um die gewünschte Haptik, Gewichte, Eigenschaften und die gewünschte Preiskalkulation zu erzielen.

Unsere elementaren Fasern eignen sich ebenso für nicht gewebte Anwendungen wie Vliese für Polsterungen, Füllungen für Bettwaren etc. Bei Vliesen und Bettwaren werden unsere Fasern auch oft mit Baumwolle, Wolle, Regeneratfasern und anderen Materialien gemischt.

Möchten Sie ein Anfrage zu unseren Fasern stellen? 

Schreiben Sie uns aninfo@felde-fibres.com

Eigenentwickelte
Technologie

Unsere herausragenden Qualitäten erreichen wir dank unserer firmeneigenen Produktionsmethoden.

Felde Fibres hat aus mechanischen und nassen Prozessen bestehende Produktionslinien entwickelt, die nicht nur den feinsten Grad des Faseraufschlusses ermöglichen, sondern auch die effizienteste Nutzung von Ressourcen und einen nahezu 100%-igen Ertrag der textilen Fasern, die im Pflanzenmaterial vorhanden sind.

Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung und einem tiefgehenden Verständnis für den Faseraufschluss und die Degummierung hatte Felde Fibres stets das Ziel, höchstmögliche Faserqualität für textile Zwecke zu erreichen. Wir haben so viele Produktionsschritte selber entwickelt sowie Partnerschaften mit führenden Herstellern von Ausrüstungen der Branche schließen können, um unser einzigartiges Anlagenkonzept umzusetzen.

Besonders stolz sind wir auf unser Dampfdruckaufschlussverfahren, das wir grundlegend neu gestalten werden. Anstatt die Fasern chargenweise zu kochen, wird die Degummierung mit ggf. anschließender Bleiche mit Peroxid kontrolliert in einem geschlossenen Kreislauf erfolgen. Dadurch wird nicht nur der Energie- und Wasserverbrauch drastisch reduziert, sondern auch ein neues Qualitätsniveau der Degummierung erreicht. 

Nachhaltigkeit

Die heutige Textilindustrie ist von Baumwolle und synthetischen Fasern geprägt, die beide Herausforderungen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen haben. Synthetische Fasern sind problematisch, da sie auf Erdöl basieren und eine erhebliche Menge an Mikroplastik verursachen. Baumwolle hingegen benötigt exzessive Mengen an Bewässerung und einen unverhältnismäßig hohen Anteil der weltweit eingesetzten Pestizide und Herbizide. Darüber hinaus wirft ihr Anbau in einigen Teilen der Welt ethische Fragen auf. Diese Faktoren machen Baumwolle für den großflächigen Anbau eher ungeeignet. Regeneratfasern basieren zwar auf Holz, doch zur Herstellung wird viel Energie und Chemie eingesetzt.

Bastfaserpflanzen hingegen eignen sich ideal für den großflächigen Anbau. Die europäische Brennnessel ist eine Dauerkultur und Hanf oder Leinen verbrauchen wenig Ressourcen. Insbesondere Hanf ist prädestiniert für den großflächigen Anbau, da er in den meisten Klimazonen wächst, den Boden verbessert, ohne Pestizide oder Herbizide auskommt und gleichzeitig einen sehr hohen Ertrag durch den hohen Fasergehalt erzielt.

Die lokale Beschaffung unseres Hanfs sowie unsere Verarbeitungstechnologie, die den Wasser- und Energieverbrauch um min. das Fünffache reduziert, führen zu einem Textilmaterial, welches allerhöchsten nachhaltigen Ansprüchen entspricht. Somit geben wir Ihnen die Möglichkeit, handfeste Verbesserungen Ihrer Lieferkette in Punkto Nachhaltigkeit und Transparenz vorzunehmen.

Von deutschen
Landwirten angebaut

Die Geschichte unserer Fasern beginnt auf den Feldern unserer Landwirte. Im Laufe der Jahre haben wir spezielle Anbaumethoden entwickelt, insbesondere für Hanf und Brennnessel. Da die Qualität auch davon abhängt, wie sich die Faser in der Pflanze entwickelt, muss unbedingt eine auf Faserqualität abzielende Anbaumethodik verfolgt werden. Auf Basis von jahrelangen Versuchen und Erfahrungen haben wir Anbaurichtlinien entwickelt, die optimale Faserergebnisse liefern.

Unser gesamter Hanf-, Leinen- und Brennnesselbestand wird in Deutschland angebaut. Wir schließen Verträge mit unseren Landwirten ab, um sicherzustellen, dass die Faserpflanzen nach unseren Richtlinien angebaut werden. Dieses unterstützen wir durch eine enge Betreuung der Landwirte sowie einem Berichtswesen, welches beiden Partnern erlaubt den Anbau zu kontrollieren und zum Erfolg zu bringen.

Der Anbau unserer Faserpflanzen in Deutschland, größtenteils in der Nähe unserer Anlage, ermöglicht es uns nicht nur, die Anbaupraktiken eng zu überwachen, sondern reduziert auch Transportwege und den resultierenden CO2-Fußabdruck. Natürlich sind wir auch stolz darauf, ein hochwertiges Exportprodukt „Made in Germany“ herzustellen.

WELTWEIT EINZIGARTIG

Als einziges Unternehmen weltweit ist Felde Fibres für alle drei der in Europa hauptsächlich vorkommenden Bastfasern GOTS-zertifiziert: Hanf, Brennnessel und Leinen.

Der GOTS-Standard legt strenge Kriterien fest, die von der Produktion der Fasern über die Verarbeitung bis hin zur Kennzeichnung und dem Vertrieb der Textilien eingehalten werden müssen.

Unsere
neue Anlage

Derzeit läuft die Produktion unserer Textilfasern in der Versuchs- und Kleinproduktionsanlage in Groß Helle, Mecklenburg-Vorpommern. Hier produzieren wir schon heute unsere hochwertigen Fasern im Tonnenmaßstab.

In 2022 wurde jedoch ein neues Kapitel der deutschen Textilfaserherstellung eingeläutet. Mit neuem Gesellschafter und Kapital wurde die seit 2011 bestehende NFC Nettle Fibre Company GmbH in Felde Fibres GmbH umbenannt und die Planung einer Produktionsanlage in industriellem Maßstab mit neuentwickelter Technologie und verbesserter Qualität in Gang gesetzt.

Unsere neue Anlage entsteht derzeit bei Neuruppin in Brandenburg auf knapp 3 Hektaren und wird aus 3 Gebäuden mit insgesamt 8.800m2 Grundfläche bestehen: zwei Strohlagerhallen und einer Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt.

In der neuen Anlage wird unsere einzigartige und firmenintern entwickelte Produktionstechnologie jährlich 20.000 Tonnen Stroh zu ca. 6.000 Tonnen feinsten Textilfasern verarbeiten können. Im 4. Quartal 2023 planen wir die Maschinen und Apparaturen zu installieren und in Betrieb zu nehmen .

Die Lage im Temnitztal entlang der A24 bietet eine exzellente logistische Anbindung und hat gleichzeitig eine starke landwirtschaftliche Struktur mit großen, professionellen Betrieben.

Wir freuen uns, schon dieses Jahr Mitglied der Region zu werden.

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